Paddeln im Winter und Vogelschutz – Beispiel Starnberger See

Stehpaddler, Winterraster und andere Wassersportler

 Warum gibt es Befahrungsregeln im Landkreis Starnberg. Wo sind wann die Schutzgebiete für Tiere und was ist an den hiesigen Gewässern so besonders? Kommen noch mehr Einschränkungen auf die Wassersportler zu oder was ist die Intention der Behörden? Eliane Droemer von PLANKE hat Peter Drefahl zu den Hintergründen befragt. Er ist beim Landratsamt Starnberg Fachreferent des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Bei der vorangegangenen Recherche haben wir schon Interessantes erfahren:

Winterraster fallen jährlich zu Tausenden über den Starnberger See herein! Das 10- bis 15fache derer, die im Sommer hier leben bevölkern den See und sammeln Kräfte. Die Rede ist von Vögeln aus dem Norden, “Touristen” aus Island wie der Seetaucher und sogar aus Sibirien wie die Reiherente. Jeden Winter das gleiche Spiel: Sie kommen, weil in ihrer Heimat die Tageslichtdauer nicht mehr zur Nahrungssuche reicht und nehmen den kräftezehrenden Weg auf sich, um am Starnberger See zu überwintern oder zu rasten. Bis zu 25.000 Vögel schätzen die klare Wasserqualität und dass der See nicht zufriert. Sie verweilen bis Ende März und in dieser Zeit ist es deshalb besonders wichtig für Wassersportler, auf die gefiederten Kollegen Rücksicht zu nehmen. Denn es hängt für sie nichts weniger davon ab, als der Bruterfolg. Wer nicht die Möglichkeit hat, nach und vor der langen Reise wieder seinen “Akku” aufzuladen sondern zuviel Energie für die Flucht verbraucht, kann sich kaum mehr um den Nachwuchs kümmern.

Hier kommt die Vogelschutzverordnung ins Spiel

Das Landratsamt Starnberg trägt Sorge dafür, dass die Lebensbedingungen für die Tiere sich nicht verschlechtern. Und das könnte der Fall sein, wenn immer mehr Wassersportler zu immer mehr Zeiten – auch im Winter oder auch nachts im Sommer – das Gebiet für sich beanspruchen und das Revier und die Erholungszeiten für die Tiere einschränken, auch wenn es unbewusst geschieht.  Wir wollten wissen, wie man im Sommer und im Winter als Stehpaddler seinen Spaß haben kann, ohne den Tieren ihren Raum zu nehmen.

PLANKE: Herr Drefahl, wenn im Winter hier so viele Vögel überwintern oder rasten, wo kann man trotzdem am besten paddeln?

Peter Drefahl: Es sollte eine grundsätzliche Winterruhe auf dem Starnberger See bis Ende März einkehren, da hier bis zu 25.000 Vögel Kraft schöpfen und wir den Tieren keine Gebiete „zuweisen“ können. Jede Bewegung in der Nähe stellt eine Gefahr für sie dar. Dabei müssen sie sich möglichst bewegungsarm verhalten, um Energie zu sparen.

 

Aber wenn ich trotzdem zwischen Oktober und März paddeln möchte, wie kann ich mich rücksichtsvoll verhalten?

In dem Fall mindestens 300 Meter Abstand halten. Entscheidend ist die Geschwindigkeit, von daher werden Windsurfer und Kiter von den Vögeln als eine noch größere Bedrohung empfunden als Stehpaddler. Allerdings nimmt die Zahl der Stand-Up-Paddler enorm zu, auch im Winter, und da die meisten nicht in einem Verein o.ä. organisiert sind, ist es schwierig, die ökologischen Zusammenhänge zu vermitteln und freiwillige Vereinbarungen zu treffen. Es ist nicht in unserem Interesse, alles zu regulieren und mit Nutzungsauflagen zu belegen. Natürlich ist es uns lieber, wenn wir auf das verantwortungsbewusste Handeln der Wassersportler zählen können und sie neben dem eigenen Spaß auch die Zusammenhänge in der Natur sehen. Zur Information haben wir auf unserer Website verschiedene Karten mit Schonbezirken und Merkblättern. Außerdem werden demnächst weitere Infotafeln aufgestellt.

Ich halte fest: In den Wintermonaten ist gerade auf dem Starnberger See ein aufmerksamer Blick beim Paddeln gefragt, so dass man die größeren Vogelansammlungen frühzeitig erkennt und mindestens 300 Meter Abstand hält.

Wie schaut es im Sommer aus, welche Gebiete sollte man meiden?

Es gibt zum einen die Fischschonbezirke oder auch Laichschonstätten genannt, die sind mit beschrifteten Bojen markiert. Dann haben wir die Hauptaufenthaltsgebiete der Wasservögel in der Karte markiert, wo manche Arten in Ruhe brüten und sich mausern können. Beispielsweise brütet die Flussseeschwalbe jetzt am Starnberger See, die früher auf den Kiesbänken der Isar heimisch war, wo sie aber bereits vom menschlichen Freizeitverhalten vertrieben wurde. Zum Artenschutz haben wir ein Zonierungskonzept erstellt, wo die verschiedenen Winter- und Ganzjahresschonbezirke zur Orientierung festgehalten sind. Am Starnberger See sind die Ganzjahresschutzgebiete in den Bereichen Karpfenwinkel bei Unterzeismering, Seeseiten, St. Heinrich und bei Feldafing.

In welchen Monaten brüten die hiesigen Wasservögel?

Die meisten von März bis Juni, aber manche auch bis in den August. Daher gibt es Befahrungsregeln wie das Befahrungsverbot auf der Würm bis Juli.

Wenn ich während des Befahrungsverbotes also auf der Würm paddel, begehe ich…?

…eine Ordnungswidrigkeit. Und die Verstöße nehmen in der letzten Zeit deutlich zu, so dass wir schon mit der Polizei zusammenarbeiten müssen. Auch das gewerblich organisierte Paddeln auf der Würm ist nicht zulässig. Der Raum für die Tiere wird ohnehin schon immer kleiner.

Und wie schaut es aus, wenn ich nachts mit einer Stirnlampe paddel?

Das ist für die Tiere besonders problematisch, denn nachts wollen sie eigentlich gar nicht fliehen, schließlich haben sie keine gute Orientierung im Dunkeln. Es ist für sie ein sehr großer Stress, ins Ungewisse zu fliehen, besonders auf der Würm.

Vielen Dank für die Informationen!

ZonierungWinter

SUP und Artenschutz im Landkreis Starnberg

Facts to go:

-          Je eigenverantwortlicher sich alle Wassersportler verhalten, um so weniger Einschränkungen seitens des Landratsamtes sind erforderlich.

-          Über zeitliche und räumliche Befahrungsregeln bzw. Schutzgebiete informieren. Diese sind in den Sommer- und Wintermonaten unterschiedlich definiert. Auf Infoschilder und -bojen achten.

-          Zwischen Oktober und März möglichst weniger paddeln und falls doch, dann mindestens 300 Meter Abstand von den Vogelansammlungen halten.

-          Brutzeit von März bis mindestens Ende Juni beachten > Befahrungsregeln.

-          Bitte Schilfgebiete meiden.

-          Bitte vermeiden, nachts zu paddeln, die Tiere verlieren auf der Flucht im Dunkeln die Orientierung.

-          Wieviele Wasservögel kennst Du? Der Gebietsbetreuer Udo Bär hat in einem Jahr in St. Heinrich unglaubliche 160 Vogelarten gezählt, die hier leben oder gerastet haben.

-          Ramsar Schutzgebiet und Natura2000

 

! Zum Verständnis
Derzeit wird der Raum kleiner für die Tiere und die Zeit kürzer, in denen sie ungestört auf dem Wasser leben können. Einen gewissen Umfang an Störungen verträgt die Tierwelt. Der Konflikt: Die Nutzung des Starnberger Sees nimmt insgesamt zu. Mehr Hunde, mehr Feuerwerke, mehr Wassersportler, die sowohl die zeitliche als auch räumliche Nutzung ausdehnen, also auch nachts und auch im Winter unterwegs sind. Je häufiger die Störungen stattfinden, desto mehr Energie geht für die Flucht drauf und der Reproduktionserfolg wird geringer.

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Ramsar, Natura 2000, FFH und Vogelschutzverordnung

Wegen seiner Rast- und Überwinterungsfunktion für Wasservögel ist der Starnberger See eines von sieben international bedeutsamen Feuchtgebieten in Bayern, er zählt zu den Ramsar-Schutzgebieten. Die Ramsar-Konvention trat 1971 in Kraft (in der iranischen Stadt Ramsar) und wurde inzwischen von mehr als 100 Staaten unterzeichnet. Ziel der Konvention ist es, weltweit bedeutende Feuchtgebiete insbesondere als Lebensraum für Wasservögel zu schützen. Um Grundlagen für die regionale und praktische Umsetzung des Naturschutzes zu schaffen, wurde unter dem Namen Natura 2000 ein Netz von Schutzgebieten innerhalb der EU ausgewiesen, deren rechtliches Instrumentarium die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) und die Vogelschutzrichtlinie sind.

SUP-Instructor Ausbildung 2018

Hier die Termine von ACA Instructor Trainer Educator Raphael Kuner

Infos und Kontakt unter www.raff.coach

Termine für die Ausbildung zum SUP-Instructor 2018.

15. – 18.3. 2018 Schluchsee Level 1 und 2
12. – 15.4. 2018 Schluchsee Level 1 und 2
4. – 7.6. 2018 Schluchsee Level 1 und 2
3. – 5.7.2018 Durance, Frankreich Level 3 Wildwasser
6. – 10.8.2018. Schluchsee Level 1 und 2

Die Kosten liegen für den Lehrgang bei 480 EUR, Teilnehmerzahl maximal 5 Personen pro Kurs. Der WW-Kurs kostet 360 EUR.

Private Coaching buchbar unter https://rafftaff.myobis.com/default.php/de/shop/category/privatecoaching.html

Kleine Socke, große Wirkung – Sealskinz im SUP-Test

Wer einmal begeisterter Stand-Up-Paddler ist und auch die magische Atmosphäre von einem See in der kälteren Jahreszeit erfahren hat oder dem Wildwasserrausch verfällt, steht vor einer Herausforderung: Was ziehe ich an? Was ist die beste funktionale und wärmende Bekleidung bei kalten Wassertemperaturen?

Neopren kann es nicht sein. Denn da dringt das kalte Wasser durch und das bereitet dem Mikroklima auf der Haut wenig Freude.

Die Basics sind inzwischen bekannt: Ein Trockenanzug oder spezieller SUP Suit hält trocken und lässt gleichzeitig Feuchtigkeit in Form von Schweiß entweichen – wenn man dann noch Skibekleidung darunter zieht, ist auch der Wärmeeffekt gegeben. Aktuell gängige Modelle sind:

Der Starboard All Star SUP Suit, aus angenehmen Stretch-Material in Damen- und Herrengrößen, hier übrigens getestet von Gleiten.TV ,
natürlich die verschiedenen Modelle von Pionier SUPskin,
der Anzug Quantum (Herren) oder Gravity (Damen) von Dador,
oder auch günstigere Varianten von Dryfashion.

Dazu muss gesagt, werden, dass es Anzüge gibt mit einer Gummimanschette als Hosenbeinabschluss und solche mit wasserdichten, angenähten Füßlingen.

Dazu Handschuhe aus Neopren oder normalen wärmenden Materialien und dann die große Frage:
Welche Schuhe und Socken halten warm und trocken?
Ich persönliche bevorzuge immer öfter stabile Wasserschuhe (gibt es u.a. von Merrell, NRS, Astral) in Kombination mit Socken. Vorteil: Socken sind leichter zu reinigen als Neoprenschuhe.

Produkttest: Socken von Sealskinz

Das Material der Socken ist der Knackpunkt. Wenn sie vollkommen wasserdicht sind, bieten sie dann noch Tragekomfort? Ich habe zwei Modelle von Sealskinz getestet, in Kombination mit dem Starboard All Star SUP Suit ohne Füßlinge. Was ich bisher wusste, macht neugierig: Merino Wolle UND eine Membran machen die Sealskinz Produkte aus.

sealskinz1

Hiking Mid Mid

Hiking Mid Mid (VK 50€)

  • Outer: 90% Nylon, 10% Elastane
  • Membrane: Hydrophilic membrane
  • Inner: 35% Merino Wool, 35% Acrylic, 23% Polyester, 3.5% Elastane, 3.5% Nylon

 

 

 

MTB Mid Mid with Hydrostop

MTB Mid Mid with Hydrostop

MTB Mid Mid with Hydrostop (VK 55€)

  • aussen: 90% Nylon, 10% Elastane
  • Membrane: Hydrophilic membrane
  • innen: 35% Merino Wool, 35% Acrylic, 22% Polyester, 3.5% Elastane, 3.5 Nylon, 1%TPU
  • hat zusätzlich zur o.g. Socke am Bund ein Dichtungsmaterial, das das Eindringen von Wasser verhindert

 

Das sagt der Hersteller:
100% wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv
dazu mit lebenslanger Garantie
bei 40 Grad waschbar

Der Preis ist definitiv eine Ansage, allerdings ist das auch der Materialmix. Socken aus verschiedenen Lagen samt Membran dürfte in der Verarbeitung aufwendig sein. Ich habe die halbhohen Modelle gewählt, da sie lang genug sind, damit die Gummi-Manschette meines SUP Suits darüber geht. Der Liner (Innenseite) bietet denn auch eine angenehm weiche Merino-Haptik, während von außen das Membran-Feeling überwiegt. Insgesamt recht dickes Material, was laut Hersteller als Polsterung gegen Reibung und Blasenbildung taugt und mit elastischen Einsätzen zusätzlichen Halt für den Knöchel bieten soll. Dass Socken Halt bieten, halte ich immer noch für ein Märchen, die Polsterung hingegen ist gerade im Wildwasser sehr angenehm. Führt aber auch dazu, dass das Material sich im Sprungbeinbereich faltet. Hier könnte die Socke ergonomischer geformt sein und auch im Zehenbereich. Als Fan von Falke Socken vermisse ich hier die recht-links Ergonomie im Zehenbereich. Sehr angenehm ist hingegen der breite Bund, der eng genug anliegt, dass ich auf den Hydrostop verzichten kann (zumal in Kombination mit SUP Suit ja eh die Gummimanschette darüber ist), dabei ist der Bund nicht zu eng. Einen weitere Pluspunkt gibt es für die flachen Nähte, die quasi gar nicht spürbar sind. Wenn das Hiking Modell jetzt noch optisch mehr zu bieten hätte, wäre meine Wunschfee arbeitslos. Denn es dringt wirklich kein Wasser ein, auch wenn ich zum Ablanden in den See laufen muss.
Fazit: Unverzichtbares Bekleidungsstück bei kalten Wassertemperaturen, sehr viel angenehmer zu tragen als Neopren. Äußerst funktional. Passform und Farbdesign können noch verbessert werden. In Verbindung mit einem SUP Suit reicht das Modell ohne Hydrostop.

Die Autorin beim Härtetest

Die Autorin beim Härtetest

 

Review Wildwasser SUP DM und Eurocup in Lofer 15-17 Sept 2017

von Toby Hüther/ Bavarian Waters

Lofer/Salzburger Land

Nachdem im letzten Jahr die Wildwasser SUP DM/EM fast ins (Hoch)Wasser gefallen wäre und nur ein improvisierter Plan B zumindest den Wettkampf noch rettete – den Rest machte dann spätestens die bekannt legendäre Party der Whitewater Slaves e.V. wieder wett – ging es in diesem Jahr bei der DM und im Rahmen des Europacups auf eine neue Strecke in der Nachbargemeinde St. Martin.

Die St. Martinsschlucht bietet hier wie die Slalomstrecke in Lofer technisch verblocktes Wildwasser, das jedoch im Unterschied zu dieser leicht ausläuft und daher auch für Anfänger und in diesem Jahr erstmals für den SUP Nachwuchs geeignet war, ohne sich dabei als Teilnehmer in große Gefahr zu begeben.

Die Kernstelle der fotogenen Schluchtstrecke ist zwar technisch nicht leicht – was viele Schwimmeinlagen auch von den Pros zeigten – ist aber fairer als das S in der Slalomstrecke und lässt sich sehr gut absichern.

Wohl auch ein Grund, dass dieses Jahr alle der insgesamt 37 Teilnehmer Spaß hatten und v.a. die SUP Cross Rennen boten Action auf höchstem SUP Niveau und blieben spannend bis zum Abschlag des Starboard Tikis.

Auch bei den Zeiten der Einzelrennen ging es in den vorderen Platzierungen und im Mittelfeld sehr eng zu. So eng sogar, dass es in der Eurocup Wertung zwei zweite Plätze gab. Der Zeitplan konnte im Vergleich zu den Vorjahren heuer fast „in time“ eingehalten werden.

Als Organisator der Veranstaltung, die sich inzwischen allein schon wegen besagter Party in der Wildwasser SUP Szene und in der Kombination mit dem Lofer Rodeo der Kajakfahrer bewährt und etabliert hat, war für mich die unerwartet hohe Teilnehmerzahl und die durchweg positiven Rückmeldungen der Sportler die beste Bestätigung für diesen Erfolg.

Selbst konkurrierende SUP Rennen in meiner alten Heimat (Saarland) sowie die Berliner Meisterschaft konnte einige der Teilnehmer nicht davon abhalten ins schöne Lofer zu kommen.

Schön war wettermäßig zumindest der Freitag. Der Regen fiel aber glücklicherweise weniger vom Himmel als zuvor gemeldet, sodass ab Samstag Mittag dann zumindest trocken blieb und das auch noch bis pünktlich zum Ende der Siegerehrung am Sonntag anhielt. Ein wärmendes Chilli aus dem Dutch oven und kostenfreie Getränke an der Strecke sorgten trotz nasser Kälte bzw. kalter Nässe für gute Laune unter den Sportlern.

Noch besser und vielleicht ja mit ein paar Sponsoren, die die fehlende Infrastruktur an der Strecke (Essen, Getränke, Strom, Musik, Moderation, …) verbessern könnten, wollen wir auch im nächsten Jahr weitermachen. Den voraussichtlichen Termin kann man sich schonmal vormerken:

14.-16. September 2018.

Ob es dann in Lofer die DM gibt, kann man noch nicht sagen, da die 2018 wohl in Markkleeberg stattfinden soll. Lofer soll jedoch auch 2018 im Rahmen einer Eurocupserie als Austragungsort gesetzt werden.

Nachtrag von Eliane:
Danke an den unermüdlichen Toby, den Local Ben Radow und das Team, die extra nur zum Helfen angereist sind: Victoria, Caro, Maria & Roman!!

R E S U L T S  2017

Vollständige Ergebnislisten auf der Facebookseite des Events

Long Distance:

Men:

1. Thomas Vanecker
2. Kai Steimer
3. Peter Bartl

Women:

1. Laura Bartl
2. Iva Dundova
3. Kristyna Babiankova

Kids:

1. Jan Sestak
2. Toni Meier

German Champions Long Distance:

Men:

1. Kai Steimer
2. Mario Stecher
3. Valentin Illichmann

Women:

1. Paulina Herpel
2. Eliane Droemer
3. Ulrike Girtner

***

SUP Cross

Men:

1. Thomas Vanecker
2. Peter Bartl
3. Carsten Kurmis

Women:

1. Laura Bartl
2. Kristyna Babiankova
3. Paulina Herpel

German Champions SUP Cross:

Men:

1. Carsten Kurmis
2. Valentin Illichmann
3. Toby Hüther

Women:

1. Paulina Herpel

 ***

Pro Races:

Men:
1. Thomas Vanecker
2. Peter Bartl
2. Honza Rott
3. Nicolas Fayol

Women:

1. Kristyna Babiankova
2. Laura Bartl
3. Iva Dundova

German Champions Pro Races:

Men:
1. Vallentin Illichmann
2. Jörg Hofbauer
3. Carsten Kurmis

Women:

1. Paulina Herpel

Rookies Race:

Men:
1. Burkhard Kuhn
2. Wolfgang Mayer
3. Alexander Pahl

Women:

1. Eliane Droemer
2. Martina Jungermann
3. Ulrike Girtner

Kids Race:

Boys:
1. Toni Meier
2. Jan Sestak
3. Theo Pahl

Girls:
1. Helena Pahl

weitere Fotos auf Facebook

Praxistest Land Paddling

Das sagt der Coach

Kai Mühlbauer von www.landpaddling-wetterau.de: Land Paddling hat seinen Ursprung im Stand Up Paddling (SUP) und kommt natürlich, wie könnte es anders sein, aus den USA. Seit 2012 wird auch in Deutschland Land Paddling betrieben. Das Wasser wird durch die Straße und das Surfbrett durch ein Longboard ersetzt. Mit dem Paddelstick stößt man sich dann vom Asphalt ab und kommt dadurch in Fahrt. Nicht nur als Alternativ Training für Stand Up Paddler geeignet. Auch der Einstieg ins Longboardfahren wird mit Hilfe des Paddelsticks erleichtert. Hierbei kann ich mich auf dem Stick abstützen und das Gleichgewicht so besser halten. Land Paddling bietet neben dem großen Spaßfaktor an der frischen Luft auch noch ein Training für Muskeln, das Herz-Kreislaufsystem und die Balance/Koordination. Und ist perfekt zum Stressabbau! Desweiteren kann ich das Longboard und den Paddelstick für ein Krafttraining nutzen. Dabei kommen Übungen wie zum Beispiel Liegestütz oder Kniebeugen zum Einsatz.

Das sagt Planke 

Für alle die nicht auf Wasserkontakt im Winter stehen, bietet sich ein SUP Crosstraining mit Hilfe von Longboard und Stick an. Das Training soll helfen, außerhalb der SUP Saison am Ball zu bleiben. Ob Techniktraining,  Kurz- und Langstrecken Training oder Sprints – alles ist möglich. Wir waren überrascht, welche Geschwindigkeit man mithilfe des Sticks erreichen kann, wie surfig die Boards sich verhalten und wie leicht Land Paddling umzusetzen ist, also auch für Longboard-Greenhorns gilt: Daumen hoch!

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Erste Ergebnisse bei den ISA WORLD SUP AND PADDLEBOARD CHAMPIONSHIP 2017

Vom 1.-10.9.2017 finden in Dänemark die ISA WORLD SUP AND PADDLEBOARD CHAMPIONSHIP statt.

42 Nationen haben Teams mit 286 Athleten zu dieser bisher größten SUP Weltmeisterschaft aller Zeiten entsendet.

Zum deutschen SUP & Paddleboard Nationalteam zählen Sonni Hönscheid, Moritz Mauch, Carsten Kurmis, Paulina Herpel, Hannah Krah, Alexander Stertzik, Steven Bredow, Paul Ganse, Kai-Nicolas Steimer und Noelani Sach. Leitung der Teamofficials: Carsten Kurmis und Peter Rochel, Deutscher Wellenreitverband.

Am Samstag startetenn die ersten Wettkämpfe mit deutscher Beteiligung, Sonni Hönscheid, Noelani Sach, Steven Bredow und Valentin Illichmann haben sich beim Long Distance Rennen mit der Weltelite gemessen.

Die Ergebnisse:

SUP Distance Women

1  Annabel Anderson
2  Sonni Hönscheid
3  Olivia Piana
4  Fiona Wylde
5  Amandine Chazot

28 Noelani Sach

SUP Distance Men

1  Bruno Hasulyo
2  Connor Baxter
3  Titouan Puyo
4  Daniel Hasulyo
5  Mo Freitas

28 Steven Bredow
49 Valentin Illichmann

Die Ergebnisse von den Sprint-Meisterschaften am Sonntag. Die deutschen Teilnehmer kamen leider nicht bis in die Finals:

Final SUP Sprint Women

1  Manca Notar
2  Amandine Chazot
3  Jade Howson

Final SUP Sprint Men

1  Casper Steinfath
2  Trevor Tunnington
3  Arthur Santacreu

 

EVENT SCHEDULE (SUBJECT TO CHANGE)

The schedule is subject to change at any time by the ISA

Tues., Aug 8

  • Registration prices increase from $225 to $250 (more info below under “REGISTRATION FEES”)

Tues., Aug. 29 – Thurs, Aug 31: Copenhagen

  • On-Site Registration
  • Managers Meeting at 7pm on Aug 31

Fri., Sept 1: Copenhagen

  • Parade of Nations and Opening Ceremony

Sat, Sept 2: Copenhagen

  • SUP and Prone Distance Races (both Men and Women)
  • *Men and Women will have two different start times; one in the morning, one in the afternoon. Therefore, it WILL be possible to share racing boards between genders

Sun., Sept 3: Copenhagen

  • SUP Sprint Race (both Men and Women)
  • Awards Ceremony for Distance and Sprint Races
  • Buses depart Copenhagen for Nr. Vorupør, Cold Hawaii – our Event Hosts are providing complimentary transportation to all registered athletes, team officials, and equipment from Copenhagen to Cold Hawaii (MUST reserve space for yourself and your board. See details below under “Transportation”).

Mon., Sept 4: Nr. Vorupør, Cold Hawaii

  • Ceremony

Tues, Sept 5 – Sunday, Sept 10: Nr. Vorupør, Cold Hawaii

  • SUP Surfing, SUP Technical Races, Prone Technical Races, Team Relay
  • Schedule TBD depending on conditions
  • Closing Ceremony immediately following the final heat/race on Sunday, Sept 10

Mon, Sept 11:

  • Team buses return to Copenhagen from Nr. Vorupør, Cold Hawaii (additional cost required. must reserve seat by Aug 16. See details below under “Transportation”)

Alle Infos:

http://www.isasurf.org/events/isa-world-supand-paddleboard-championship-wsuppc/

https://www.facebook.com/ISAsurfing/ 

Planke Ausgabe 3/2017 out now

mit großem Eco Special

kostenfreier Download HIER

Planke sagt Danke an Iva Dundová, Paul Ganse, Hans-Jürgen Hüner, Pierre-Yves Hocke, Frank BlumValentin IllichmannAndy Klotz, Arnd Schäftlein, Leilani Ettel, Merijn Tinga, The Plastic Soup Surfer, Glyn Ovens, Holly Bassett, Daniel Nagel, Michael Spitzbarth und Mandy sowie vor allem unserer Partner BIC SPORTPADDLEexpoNRS Northwest River Supplies, Earth SUPFanatic GermanyStarboard SUP GermanyEtienne Stander, Indiana und SUPstore.de

Stories und Menschen aus
Südafrika, Meck-Pom, Thailand,  Slowenien, Gardasee, Sri Lanka und natürlich Bayern!

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Connor Baxter und Fiona Wylde gewinnen den Mercedes-Benz SUP World Cup in Scharbeutz

73 Teilnehmer aus 18 Nationen kämpften um 25.000 Euro Preisgeld / Olympiasieger Sebastian Brendel bester Deutscher auf der Langstrecke / Knapp 10.000 Zuschauer am Strand von Scharbeutz

(Scharbeutz, 2.7.2017) Grandioser Sieg für Connor Baxter in der Lübecker Bucht: Beim Mercedes-Benz SUP World Cup im Ostseebad Scharbeutz paddelte der US-Amerikaner im Long Distance-Rennen der Profis als Erster über die Ziellinie. Bei den Frauen siegte die Französin Olivia Piana nach einem packenden Rennen über zehn Kilometer. Bester Deutscher wurde der dreifache Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel aus Potsdam. Er erreichte Platz 19.

Connor Baxter holte sich mit den kombinierten Platzierungen aus Sprint- und Langstreckenwettbewerb gleichzeitig auch den Gesamtsieg bei den Männern. Bei den Frauen wurde Fiona Wylde aus den USA Gesamtsiegerin. Die 19-Jährige schwärmte: „Besser konnte es für mich nicht laufen. Es hat viel Spaß gemacht, war aber auch sehr anstrengend – das Leistungsniveau war wirklich hoch!“ Action pur auch auf der Langstrecke der Eurotour: Der Australier Michael Booth fuhr auf der Acht-Kilometer-Strecke souverän zum Sieg. Die Sylterin Sonni Hönscheid belegte hinter Olivia Piana aus Frankreich den zweiten Platz bei den Frauen.

Drei Tage lang kämpften 73 Teilnehmer aus 18 Ländern an der Seebrücke von Scharbeutz vor knapp 10.000 Zuschauern um 25.000 Euro Preisgeld und Ranglistenpunkte. Zufrieden resümierte der Veranstalter und Geschäftsführer der Agentur ACT AGENCY, Matthias Neumann, das Event: „Auch in diesem Jahr war Scharbeutz für das Stand Up Paddling in Deutschland wieder ein echter Hotspot.“

Am Finaltag schlug die Stunde der Langstreckenspezialisten und der aus Hawaii stammende Connor Baxter erwies sich dabei als unschlagbar. Auf dem Wasser der Ostsee lieferte der Profi sich vor den begeisterten Zuschauern ein spannendes Duell mit dem Zweitplatzierten, dem Dänen Casper Steinfarth. „Es war ein perfektes Wochenende, bei dem ich meinen Erfolg vom letzten Jahr wiederholen konnte. Trotz harter Konkurrenz hier als Sieger vom Strand zu gehen, ist ein tolles Gefühl!“, kommentierte Baxter zufrieden das erfolgreiche Abschneiden des Wochenendes. Der Franzose Arthur Arutkin kam auf Platz drei.

Bei den Frauen gewann die Französin Olivia Piana die 10-Kilometer-Distanz vom Sonntag. Platz zwei ging an die Amerikanerin Fiona Wylde, während die Japanerin Yuka Sato am Ende auf Platz drei lag. Beste Deutsche wurde Sonni Hönscheid.

Der Nachwuchs bekam beim Youth Race über 1000 Meter seine Chance – der jüngste Teilnehmer, Jesper Kersting, war gerade einmal neun Jahre alt. Sieger bei den Talenten von morgen wurde der 12-jährige Marvin Freitas aus Hawaii.

Bereits am Samstag fanden die Sprint-Rennen über die Distanz von 500 Metern statt. Strahlende Sieger der Pros wurden Fiona Wylde aus den USA und der Australier Lincoln Dews. Bei den Amateuren siegten der Schwede Andreas Svenson und Hannah Krah aus Leipzig.

Gleich zwei deutsche Olympiakanuten traten am Wochenende beim Mercedes-Benz SUP World Cup an: Sebastian Brendel und Jan Vandrey verpassten zwar das Sprintfinale, konnten im Long Distance-Wettbewerb am Sonntag aber gut mithalten. Brendel erreichte Platz 19. Von der Veranstaltung waren die Olympiasieger begeistert: „Das ist sehr professionell aufgezogen, spannender Sport, gepaart mit Lifestyle – und die Zuschauer sind hautnah dabei. Von dieser jungen Sportart können wir Kanuten uns einiges abgucken.“ Auch der Vorstand der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht, André Rosinski, zeigte sich begeistert über die zweite Ausgabe des Mercedes-Benz SUP World Cup in Scharbeutz: „Ich freue mich auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr.“

 

Ergebnisse:

Gesamtsieger Männer: Connor Baxter (USA)

Gesamtsiegerin Frauen: Fiona Wylde (USA)

Long Distance Profis, Männer: 1. Connor Baxter (USA), 2. Casper Steinfath (DK), 3. Arthur Arutkin (F)

Long Distance Profis Frauen: 1. Olivia Piana (F), 2. Fiona Wylde (USA), 3. Yuka Sato (JPN)

Long Distance Eurotour Männer: 1. Michael Booth (AUS), 2. Leonard Nika (I), 3. Mo Freitas (USA)

Long Distance Eurotour Frauen: 1. Olivia Piana (F), 2. Sonni Hönscheid (D), 3. Petronella Van Malsen (NL)

Sprint Profis Männer: 1. Lincoln Dews (AUS), 2. Arthur Arutkin (F), 3. Connor Baxter (USA)

Sprint Profis Frauen: 1. Fiona Wylde (USA), 2. Manca Notar (SLO), 3. Olivia Piana (I)

Sprint Amateur Männer: 1. Andreas Svenson (SWE), 2. Kimo Kersting (D), 3. Martin Teichmann (D)

Sprint Amateure Frauen: 1. Hannah Krah (D), 2. Julia Schneider (D), 3. Ilona Van Eyseren (B)

Fotos: hochzwei agency

AREA 47 im Ötztal – Women only bei den Camps im Mai und September

Im ultimativen Outdoorpark AREA 47 am Eingang des Ötztals in Tirol stehen im Mai die Frauen im Fokus. Beim Girls Camp. SUP, Wakeboarden, Rafting, Mega Swing und Yoga-Sessions machen in der reinen Mädels-Gruppe gleich doppelt so viel Spaß. Action pur und gemütliche Entspannung sorgen für ein einmaliges „girls only“-Erlebnis.

Kennt Ihr schon die Area47? Frauen, die Outdoorsport lieben, werden hier fündig: Sei es auf dem erst im vergangenen Sommer eröffneten Wakeboardsee, im Hochseilgarten, der 27 Meter über dem Boden unter einer Brücke hängt, beim Rafting auf dem Inn, beim Blobben, beim Klettern oder auf der Riesenrutsche. Frauen, die all das einmal ausprobieren und perfektionieren möchten, sich alleine aber nicht so recht trauen oder den männlichen Druck in der Gruppe scheuen, können sich jetzt für die Girls Camps anmelden.

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Wakeboarden, raften oder Yoga mit
professionellen Coaches in einer coolen Mädelstruppe

Vom 8. bis 11. Mai 2017 und vom 18. bis 21. September 2017 wird sportlichen und actionhungrigen Mädels ein cooles Programm geboten: Zusammen mit der amtierenden österreichischen Wakeboard-Staatsmeisterin Tanja Warmuth geht es an den Wakeboardsee und aufs Brett. Noch nie ausprobiert? Nicht schlimm, Tanja zeigt, wie es geht und was man beachten muss. Nach zwei, drei Versuchen ist das Stehen auf dem Brett schon gar nicht mehr so schwierig. Und die anderen Mädels feuern ja auch kräftig an. Beim Rafting auf dem Inn halten dann alle zusammen und steuern das Schlauchboot sicher über das wilde Wasser. Für den Flug mit dem Flying Fox und den Sprung mit dem Mega Swing muss die eine oder andere vielleicht ein bisschen Mut zusammenkratzen, aber auch das lässt sich in der Frauentruppe gut meistern. Während der Yoga-Einheiten an Land und auf dem SUP-Brett auf dem See sinkt der Adrenalinspiegel dann wieder ein bisschen und Entspannung macht sich breit. Beim Physiotraining bekommen die Teilnehmerinnen noch gute Tipps für zu Hause mit, wie sie die erworbene Fitness weiter ausbauen können. Übrigens: Für alle vier Tage bekommen die Teilnehmerinnen je eine Go-Pro-Kamera ausgeliehen, die sie bei allen kleineren und größeren Abenteuern am Helm oder am Arm befestigen können.

Vier Actiontage für coole Frauen
Bei allen Action-, Yoga- und Physio-Einheiten sind professionelle Coaches dabei, die Hilfestellung geben und die Mädelstruppe motivieren. Erfahrung in den Sportarten ist übrigens nicht notwendig, nur ein bisschen sportlich sollten die Damen sein und mindestens 18 Jahre alt. Das Girls Camp findet vom 8. bis 11. Mai 2017 und vom 18. bis 21. September 2017 statt. 3 Übernachtungen mit Frühstück und zwei Abendessen im Lakeside Restaurant in der AREA 47 inklusive verschiedene Yoga-Sessions (auch auf dem SUP), Wakeboard-Coaching mit Tanja Warmuth, Rafting, Flying Fox, Mega Swing, Physiotraining für Massagen, Eintritt in die Water Area und eine Leih-Go-Pro kosten pro Person 499 Euro im Doppelzimmer.

Outdoorpark AREA 47

Es ist der spektakulärste Outdoorpark Europas. Auf 66.000 Quadratmetern werden in der AREA 47 Erlebnis-, Sport-, Entertainment- und Übernachtungsangebote vereint, die in dieser Kombination im Alpenraum ihresgleichen suchen. Am Eingang des Ötztals können Adrenalinjunkies und Fans verschiedener Outdoorsportarten klettern, springen, rutschen, durch die Luft fliegen und gekonnt baden gehen. Mehr Outdoor, mehr Aktivität geht nicht. Die ultimative Spielwiese mit dem besonderen Kick liegt genau auf dem 47. Breitengrad – daher auch ihr Name – zwischen Haiming, Sautens und Roppen, am Eingang zum Ötztal in Tirol.

Euphorie als Konzept – Das bietet die Jochen Schweizer Arena

von Eliane Droemer

45 Minuten dauert das Surferglück in der Jochen Schweizer Arena, die am ersten Märzwochenende in Taufkirchen bei München eröffnete. Neben Surfen auf der Citywave kann man auch im vertikalen  Windkanal Bodyflying erleben und ab Sommer im Outdoor Bereich klettern bzw. auch einen ganzen Hochseil-Parcours überwinden. Besonderen Wert scheint die Arena auch auf die Gastronomie zu legen mit vorzugsweise regionalen und nachhaltig erzeugten Zutaten in der „modernen Cross-Over-Küche“ wo auch Kochkurse gebucht werden können.

Das Wichtigste für uns: Die Preise fürs Surfen natürlich, wobei die aktuellen als Eröffnungsangebote nur bis 3. April 2017 gültig sind – danach kann von einer Preiserhöhung ausgegangen werden. Der Spaß ist nicht ganz so teuer wie Bodyflying (2 Minuten zu 49,90 €), ist mit 34,90 € für 45 Minuten Surfen aber auch keine Aktion für jede Woche. Günstiger wird es, wenn man sich zu zweit einbucht für 64,90 € oder gleich die 10er Karte kauft für 279,90 € – jeweils immer gültig für 45 Minuten inklusive Einweisung und Ausrüstung. Weitere Preise für Kinder und Gruppen siehe  https://www.jochen-schweizer.de/arena/arena-indoor-surfen,default,pd.html

Die Jochen Schweizer citywave
Die Welle entsteht durch die gleiche Technologie wie schon bei der Messe boot im Januar: Durch den Hydraulic-Jump-Effekt, bei dem schnell fließendes Wasser auf stehendes Wasser trifft. Per im Boden integriertem Floater kann die Höhe der Welle auf bis zu 1,40 Meter verstellt werden. Die Wassertemperatur ist mit rund 25 Grad angenehm wärmer als das Düsseldorfer Wasser. Das Becken ist in Beton gegossen und aufwendig gepolstert. Ich stand als totales Greenhorn auf der Messe boot zum ersten Mal überhaupt auf einem Surfboard und in der JS Arena also zum zweiten Mal. Jetzt gelangen mir bereits die Turns und das Fallen funktionierte auch besser. In Düsseldorf landete ich noch öfter schmerzhaft auf dem Ellbogen. Man fällt ja meist in die Welle oder dahinter – hier kam mir das Wasser tiefer vor als auf der Messe boot, was ganz angenehm war.

Das Ambiente ist wie zu erwarten war sehr ansprechend: Das Gebäude mit viel Sichtbeton und Holzelementen sowie großflächig bodentiefen Fenstern ist hell, lässig und bietet auch den Zuschauern beste Sicht auf das Geschehen – egal ob beim Surfen oder Bodyflying. Wer ko, der ko – Jochen Schweizer hat sich ein Denkmal gesetzt. Übrigens ließ er es sich nicht nehmen, selber beim Bodyflying vorzuführen, was geht. Statt wie die Einsteiger auf 2 Meter Höhe vorsichtig die Waagerechte zu halten, schießt er wohl kontrolliert in dem 30 Meter hohen Tunnel nach oben, lässt sich wieder fallen, fliegt Turns in jede Richtung, alles nur gesteuert mit kaum wahrnehmbaren Körperbewegungen. Man sieht ihm den Spaß dabei an – ebenso wie allen, die an diesem Tag surfen oder fliegen waren. Die Euphorie ist das Konzept mit dem sich Geld verdienen lässt – oder wie Jochen Schweizer es propagiert: Du bist, was Du erlebst.

Hier im Video seht Ihr ein kleines Interview mit der 9-jährigen Kona Ettel, die 3 Tipps für Anfänger gibt und im Anschluss die citywave Halle samt Kola beim Surfen. Danke Kona!! :-)

Surfen_Jochen Schweizer Arena from alex winter on Vimeo.

Und wo wir schonmal da waren, hier auch noch Eindrücke vom Bodyflying:

Bodyflying in der Jochen Schweizer Arena from alex winter on Vimeo.