Teilnehmerliste der Profis für den SUP World Cup Scharbeutz

Sommer-Spektakel mit den Besten der Welt  

Who is Who des SUP Sports zu Gast in Scharbeutz, hier bei PLANKE erfahrt Ihr, wer von den Profis am Start ist kommendes Wochenende:

  1. Connor Baxter (HI)
  2. Casper Steinfath (DK)
  3. Arthur Arutkin (FR)
  4. Leonard Nika (IT)
  5. Mo Freitas (HI)
  6. Jake Jensen (AUS)
  7. Vinnicius Martins (BRA)
  8. Eric Terrien (FR)
  9. Michael Booth (AUS)
  10. Jayden Jensen (AUS)
  11. Daniel Hasulyo (HUN)
  12. Bruno Hasulyo (HUN)
  13. Roman Frejo (SP)
  14. Claudio Nika (IT)
  15. Martin Letourneur (FR)
  16. Davide Codotto (IT)

Still to confirm:

  1. Titouan Puyo (NC)
  2. Paolo Marconi (IT)
  3. Davide Ionico (IT)

Women:

  1. Candice Appleby (to confirm this week, USA)
  2. Fiona Wylde (USA)
  3. Angela Jackson (to confirm this week, AUS)
  4. Celine Guesdon (FR)
  5. Ana Zulaika Aranburu (SP)
  6. Susak Molinero (SP)
  7. Sonni Honscheid (GER)
  8. Laura Quetglas (SP)
  9. Susanne Lier (AUT)
  10. Olivia Piana (to confirm this week)

Der Mercedes-Benz SUP World Cup in Scharbeutz verspricht Spitzensport, eine stimmungsvolle Beach-Party mit Livemusik und ein Testival für Jedermann

(Hamburg, 21.6.2016). Die Bojen sind gesetzt, die Boards stehen bereit. Am Wochenende (24. – 26. Juni) erobert die Weltelite der Stand Up Paddler die Lübecker Bucht. Beim Mercedes-Benz SUP World Cup in Scharbeutz dürfen sich die Besucher neben spannenden Kurz- und Langstrecken-Rennen an der Seebrücke auf ein buntes Open-Air-Wochenende mit kurzweiligen Side-Events und Tanznächten freuen. Der einzige europäische Tourstopp der Stand Up World Series verwandelt die Strandpromenade in eine Partyhochburg direkt am Meer.

Bei den Profis steht die 18-jährige Noelani Sach besonders im Fokus. Für die gebürtige Eutinerin und dreimalige Gewinnerin der German SUP Challenge wäre ein Sieg vor heimischer Kulisse das Highlight ihrer jungen Karriere. Mit Sonni Hönscheid und Kai-Nicolas Steimer paddeln zwei weitere deutsche Athleten um Weltranglistenpunkte und ein Preisgeld von 25.000 Euro. Neben den Weltstars können auch die Hobby-SUPler im Sprint (500 Meter) oder auf der Long Distance (5.000/10.000 Meter) ihre Leidenschaft für den Trendsport beweisen. Als Herstellermesse und Testival bietet das Wassersport-Event sogar Anfängern die Möglichkeit, sich mit Paddel und Board auf die Ostsee zu wagen.

Um kein Überholmanöver zu verpassen, erwartet die Besucher prominente Unterstützung von Marek Erhardt. Der beliebte deutscher Schauspieler und Wassersportfan wird sowohl die Profirennen als auch die Jedermann-Wettkämpfe moderieren und durch das bunte Programm führen.

Der SUP World Cup in Scharbeutz steht zudem für gelungene Inklusion. Denn der gemeinnützige Verein „Sail United e.V.“ wird am Wochenende präsentieren, wie auch Kinder, Jugendliche und Erwachsende mit verschiedensten Behinderungen die Möglichkeit haben, den Spaß am Wassersport und insbesondere dem Stand Up Paddeln zu entdecken.

In den Abendstunden sorgt Musik für das ganz besondere Flair des Mercedes-Benz SUP World Cup in Scharbeutz. Während der international bekannte DJ Elvin Addo am Freitag mit kräftigen Beats die Strandpromenade einheizt, erwartet die Besucher am Samstagabend eine feurige Salsa Dance Session auf der Tanzfläche des Eventgeländes.

Der Eintritt ist das ganze Wochenende über kostenlos.

Alle Infos: www.supworldcup.de/

SUP Winter Adventure in Norway – Das Interview zum Film mit Lena Albrecht

Der filmisch und sportlich aussergewöhnliche Film “SUP Adventure in Norway” mit Kai-Nicolas Steimer und Lena Albrecht sorgte in den sozialen Medien für Aufsehen. Wir finden: Er ist zu schade um ihn nur einmal schnell auf Facebook zu schauen und wollen mehr darüber wissen. Kai ist einer der erfolgreichsten Racepaddler Deutschlands, u.a. ist er “Overall Champion German Killerfish Challenge” 2014 und 2015 sowie German Sprint Champ DWV. Lena ist Deutsche Vize-Meisterin SUP Wave 2015. Außerdem kennen wir sie als engagierte Paddlerin auf Hamburgs Wasserwegen im Auftrag des SUP Club Hamburg oder auch gern in Brasilien… von ihr erfahren wir mehr über die winterliche SUP-Reise.

PLANKE: Wie kam es zu dem Projekt?
LENA: Kai und ich paddeln beide ja sehr gerne und hatten schon länger die Idee, auch mal nicht nur hier in Hamburg oder im Zuge von SUP Events auf’s Wasser zu gehen, sondern irgendwo, wo man keine anderen Paddler trifft. Wir wollten SUP dazu nutzen, eine für uns fremde Umgebung per Board kennen zu lernen und anderen zeigen, was man mit diesem Sport noch alles machen kann. Man kennt ja viele, die in ihrem Urlaub mal woanders paddeln gehen – eigentlich immer irgendwo dort, wo es warm ist. Wir wollten was anderes machen. Und weil wir beide – und auch der Kameramann und der Photograph, die beim Trip dabei waren – im Januar alle gleichzeitig zwei Wochen frei hatten, haben wir ein bisschen recherchiert, wo man hinfahren könnte. Norwegen bietet durch die zahlreichen Fjorde, Flüsse und den Atlantik an der Westküste allerbeste Voraussetzungen zum SUPen, also haben wir spontan ein Auto und einen Zeltanhänger organisiert, fehlende Klamotten besorgt und nach drei Tagen ging’s auch schon los!

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Also seid Ihr im Januar 2016 gereist, wo genau?
Wir waren zehn Tage per Auto samt Zeltanhänger und jeder Menge Wassersportequipment unterwegs: Wir sind von Hamburg nach Hirtshals im Norden Dänemarks gefahren, haben dort die Fähre nach Langesund in Norwegen genommen, sind von da mit diversen Stops an Flüssen und Seen, die auf dem Weg lagen, Richtung Sogne Fjörd gefahren, dann weiter ans Meer in die Nähe von Stavanger und schließlich von dort zurück nach Hamburg.

Wer stand hinter der Kamera?
Hinter der Filmkamera stand Maximilian Stolarow, ein großartiger Filmer aus Berlin. Die Photos hat Lars Jacobsen gemacht, ein Hamburger Photograph: zwei echte Profis, wie ja die tollen Ergebnisse auch zeigen…

Welche Boards hattet Ihr dabei, was war paddeltechnisch Ziel Eurer Reise?
Wir wurden von Fanatic gesponsert, die uns mit verschiedenen Boards – vorwiegend iSUPs, weil die besonders robust und bestens zu transportieren sind – und Paddel ausgestattet haben. Unser Ziel war es, Abschnitte des längsten Fjörd Europas, den Sogne Fjörd, abzupaddeln und den größten europäischen Festlandgletscher, den Jostedalsbreen, zu sehen – beides haben wir geschafft!

Bist Du das erste Mal in Norwegen gewesen und wie hast Du es empfunden?
Ich war schon einmal vor einigen Jahren in Norwegen, auf Geschäftsreise in Mo I Rana, um eine Mine dort zu besichtigen. Das liegt aber ziemlich weit im Norden Norwegens, den Süden kannte ich bis zu unserem Trip noch gar nicht – bin aber mehr als begeistert von der tollen Gegend und der atemberaubenden Natur und möchte da im Sommer unbedingt nochmal hin!

War das Paddeln bei diesen Temperaturen nicht gefährlich?… Kai war ja sogar in einem Wildwasser.
Die Kälte ist auf jeden Fall wirklich nicht zu unterschätzen. Bei Temperaturen deutlich unter Null Grad sollte man unbedingt das richtige Equipment und warme Kleidung dabei haben. Wir haben beim Paddeln Trockenanzüge von Dador getragen und haben sehr genau geprüft, an welchen Stellen wir ohne Risiko auf’s Wasser gehen und paddeln können.

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Gabs es einen besonderen Moment oder eine besondere Anekdote, was Du erlebt oder empfunden hast?
Ich werde sicher nie den Tag vergessen, an dem wir zum Gletscher gelaufen sind. Wir mussten den Wagen am Anfang eines Weges abstellen, weil er nicht geräumt war. Dann haben wir die Finnen von den Boards abgeschraubt, haben Taue an die Schlaufen gebunden, sie uns umgebunden und sind losgestapft – durch den Tiefschnee, die Boards haben wir hinter uns hergezogen. Es ging zwei Stunden durch einen Wald, einen Pfad entlang, wo nur Langlaufskispuren zu sehen waren, bevor wir am Ufer des zugefrorenen Sees ankamen, in den der Gletscher mündet. Wir wären gerne von dort gepaddelt – aber wie gesagt, der See war zugefroren und mit einer dicken Schneeschicht bedeckt. Also ging es weiter zu Fuß durch den Schnee über den See. Das intensive Hellblau des Gletschers sah schon aus kilometerweiter Entfernung wirklich beeindruckend aus und je näher wir dem Gletscher kamen, um so kälter und schneidender wurde die Luft. Irgendwann sind wir dann umgedreht, wir wollten nicht zu lange im Dunkeln unterwegs sein, hatten den ganzen Tag keinen anderen Menschen getroffen und, da unsere Lebensmittel sowieso schon seit der ersten Nacht zum größten Teil gefroren waren, nicht wirklich was zu Essen und Trinken dabei. Der Rückweg war sehr anstrengend, uns wurde sogar richtig warm – ein extrem seltenes Gefühl während der ganzen Reise! Wir sind insgesamt 14 km gelaufen an dem Tag, die Boards und Paddel immer im Schlepptau. Zurück im Auto waren wir alle froh, den Ausflug überstanden zu haben, und haben uns jeder eine riesige, sündhaft teure, aber sehr leckere Pizza in einem kleinen Bistro gegönnt.

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Na die habt Ihr Euch verdient!
Und welche Art der Verwertung strebt Ihr an, bekommt man den Film mal auf der großen Leinwand, vielleicht bei Filmfestivals zu sehen?
Jetzt, wo wir merken, wie groß das Interesse an dem Fanatic Clip im Netz ist und dass viele mehr von unserem Abenteuertrip erfahren möchten, ist ein Kurzfilm auf jeden Fall denkbar… Wir sind gespannt!

Welche Firmen haben Euch unterstützt?
Außer Fanatic und Dador hat uns die Hamburger Manufaktur 3DOG camping den bestens ausgestatteten Zeltanhänger für diesen Trip zur Verfügung gestellt, ION hat Klamotten und Neoprenausrüstung gesponsert, von Petzl haben wir Stirnlampen bekommen und Ultimate Ears hat mit extrem resistenten Boomboxen dafür gesorgt, dass wir in der Eiseskälte immerhin zu jeder Zeit gute Musik hören konnten.

Dann groovt weiter mit Erfolg, vielen Dank Lena!

Lesetipp: Mehr über Lenas interessanten Lebensweg in PLANKE Ausgabe 1/2014 Rubrik “SUP-Faces” siehe www.planke-mag.com/ausgaben/

Hier nochmal der schöne Kurzfilm von Maximilian Stolarow:

SUP Winter Adventure in Norway from Fanatic International on Vimeo.

Fotos von Lars Jacobsen:

 

I’d like to be…under the sea – oder wie ich die Welt unter der Oberfläche fand

Wir sind auf Fuerteventura und begleiten ein paar Tage das Killerfish SUP Team. Welle, Sonne, Happyness, und hartes Training, alles perfekt. Carsten Kurmis, Kai Nicolas Steimer, Peter Bartl und Paulina Herpel waren allesamt diesen Winter auf Fuerte, um sich auf die Saison 2015 vorzubereiten.

Wir nutzen die Natur auch, um uns auszuleben und darzustellen, alles völlig normal. Der Beweis für die perfekten Rides von heute, die wir der Welt zeigen wollen, sind alle auf der Kamera festgehalten. Es war einfach ein hammermäßiger Tag. Doch nur ein Klick weiter und meine Stimmung schlägt um. …

Manchmal erhöhen Umwege die Ortskenntnis und manchmal beginnt eine Geschichte in der Geschichte.

Lest die ganze Story mit den tollen Bildern jetzt in der PLANKE Ausgabe 1.2015

Foto: Sichtlich gut drauf: Guido Meier, Kai-Nicolas Steimer und Carsten Kurmis …mal bei einem anderen Wassersport.