Euphorie als Konzept – Das bietet die Jochen Schweizer Arena

von Eliane Droemer

45 Minuten dauert das Surferglück in der Jochen Schweizer Arena, die am ersten Märzwochenende in Taufkirchen bei München eröffnete. Neben Surfen auf der Citywave kann man auch im vertikalen  Windkanal Bodyflying erleben und ab Sommer im Outdoor Bereich klettern bzw. auch einen ganzen Hochseil-Parcours überwinden. Besonderen Wert scheint die Arena auch auf die Gastronomie zu legen mit vorzugsweise regionalen und nachhaltig erzeugten Zutaten in der „modernen Cross-Over-Küche“ wo auch Kochkurse gebucht werden können.

Das Wichtigste für uns: Die Preise fürs Surfen natürlich, wobei die aktuellen als Eröffnungsangebote nur bis 3. April 2017 gültig sind – danach kann von einer Preiserhöhung ausgegangen werden. Der Spaß ist nicht ganz so teuer wie Bodyflying (2 Minuten zu 49,90 €), ist mit 34,90 € für 45 Minuten Surfen aber auch keine Aktion für jede Woche. Günstiger wird es, wenn man sich zu zweit einbucht für 64,90 € oder gleich die 10er Karte kauft für 279,90 € – jeweils immer gültig für 45 Minuten inklusive Einweisung und Ausrüstung. Weitere Preise für Kinder und Gruppen siehe  https://www.jochen-schweizer.de/arena/arena-indoor-surfen,default,pd.html

Die Jochen Schweizer citywave
Die Welle entsteht durch die gleiche Technologie wie schon bei der Messe boot im Januar: Durch den Hydraulic-Jump-Effekt, bei dem schnell fließendes Wasser auf stehendes Wasser trifft. Per im Boden integriertem Floater kann die Höhe der Welle auf bis zu 1,40 Meter verstellt werden. Die Wassertemperatur ist mit rund 25 Grad angenehm wärmer als das Düsseldorfer Wasser. Das Becken ist in Beton gegossen und aufwendig gepolstert. Ich stand als totales Greenhorn auf der Messe boot zum ersten Mal überhaupt auf einem Surfboard und in der JS Arena also zum zweiten Mal. Jetzt gelangen mir bereits die Turns und das Fallen funktionierte auch besser. In Düsseldorf landete ich noch öfter schmerzhaft auf dem Ellbogen. Man fällt ja meist in die Welle oder dahinter – hier kam mir das Wasser tiefer vor als auf der Messe boot, was ganz angenehm war.

Das Ambiente ist wie zu erwarten war sehr ansprechend: Das Gebäude mit viel Sichtbeton und Holzelementen sowie großflächig bodentiefen Fenstern ist hell, lässig und bietet auch den Zuschauern beste Sicht auf das Geschehen – egal ob beim Surfen oder Bodyflying. Wer ko, der ko – Jochen Schweizer hat sich ein Denkmal gesetzt. Übrigens ließ er es sich nicht nehmen, selber beim Bodyflying vorzuführen, was geht. Statt wie die Einsteiger auf 2 Meter Höhe vorsichtig die Waagerechte zu halten, schießt er wohl kontrolliert in dem 30 Meter hohen Tunnel nach oben, lässt sich wieder fallen, fliegt Turns in jede Richtung, alles nur gesteuert mit kaum wahrnehmbaren Körperbewegungen. Man sieht ihm den Spaß dabei an – ebenso wie allen, die an diesem Tag surfen oder fliegen waren. Die Euphorie ist das Konzept mit dem sich Geld verdienen lässt – oder wie Jochen Schweizer es propagiert: Du bist, was Du erlebst.

Hier im Video seht Ihr ein kleines Interview mit der 9-jährigen Kona Ettel, die 3 Tipps für Anfänger gibt und im Anschluss die citywave Halle samt Kola beim Surfen. Danke Kona!! :-)

Surfen_Jochen Schweizer Arena from alex winter on Vimeo.

Und wo wir schonmal da waren, hier auch noch Eindrücke vom Bodyflying:

Bodyflying in der Jochen Schweizer Arena from alex winter on Vimeo.

Ryan Gellert neuer Geschäftsführer von Patagonia Europa

PATAGONIA ERNENNT EINEN NEUEN GESCHÄFTSFÜHRER FÜR EUROPA

Ryan Gellert folgt auf Stefan Whalen, der die Europageschäfte die vergangenen zwei Jahre leitete

AMSTERDAM, (18.11.2014) – Patagonia begrüßt heute Ryan Gellert als neuen Geschäftsführer für Europa. Er wird für die wachsenden Märkte des Unternehmens in ganz Europa und im Mittleren Osten verantwortlich sein. Gellert kommt von der Firma Black Diamond, wo er 15 Jahre lang in verschiedenen Bereichen tätig war, u.a. als Markendirektor, Vizepräsident für Supply Chain Management und als Geschäftsführer von Black Diamond. Er ist ein begeisterter Kletterer und Backcountry Snowboarder mit Erfahrungen in Asien, Europa, Nordamerika, Australien, dem Mittleren Osten und Südafrika. Derzeit sitzt er im Vorstand von Access Fund und Protect Our Winters.

„Wir haben ein starkes und engagiertes Team in Europa, zu dem Ryan perfekt passt,“ urteilt Rose Marcario, Generaldirektor von Patagonia.

„Ryan ist eine dynamische Führungskraft mit viel Branchen-Erfahrung und der richtige Mann, um das Team in Europa zu leiten,“ betonte John Collins, Vice President of Global Sales bei Patagonia. „Als Kletterer und Backcountry-Enthusiast kennt Ryan unsere Kernkunden genau und seine Arbeit mit aktiven Umweltgruppen harmoniert mit unseren Werten und Zielen.“

„Es ist mir eine Freude und Ehre, für Patagonia zu arbeiten,“ äußert sich Gellert. „Patagonia ist nicht nur eine außergewöhnliche Marke mit einem einzigartigen Team, sondern hat als permanenter Vorreiter in Umweltfragen auch eine Vorbildfunktion. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Patagonia-Team und seinen Partnern in ganz Europa.“

Patagonia Europa wurde kürzlich neu strukturiert, um die regionale Präsenz weiter zu stärken – insbesondere in Regionen, in denen Wintersport, Alpinklettern, Fliegenfischen und Surfsport eine wichtige Rolle spielen. Zentrale Aufgaben wurden nach Amsterdam verlegt, um das Unternehmen und seine geschäftlichen sowie ökologischen Aktivitäten stärker in einen gesamt-europäischen Blickpunkt zu rücken. Patagonia unterstützt seit vielen Jahren ökologische Aktionen in den Ländern Europas.